Den Lebensraum Malawisee kann man in 4 Zonen unterteilen:


1.Sandzone

Sandzone

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2.Felsenzone/Geröllzone}

Felsenzone

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Die Geröll und Felszone bildet den Lebensraum der meisten Vertreter der Mbuna Familie, aber auch die Hölenaulonocaras sind hier zu Hause .

3.Übergangszone}

Übergangszone

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In der Übergangszone findet man Felsen wie auch Sand, sie stellt den Übergang zur reinen Fels und Geröllzone dar.
Hier sind viele Cichliden wie z.B. Barsche aus der Familie der Pseudotropheus oder der Melanochromis zuhause. Auch einige Aulonocara Arten leben in dieser Zone.

4.Freiwasserzone

Freiwasserzone

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Die Freiwasserzone ist der Lebensraum der meisten Copadichromisarten ( Utaka )

Den Lebensraum Malawisee teilen sich die zwei Gruppen von Malawi-Cichliden.


1. Die größte Gruppe der Malawi-Cichliden stellen die Mbuna.


Dieses aus der einheimischen Sprache stammende Wort bedeutet soviel wie "in den Felsen lebend".
Diese Cichliden haben vorwiegend ihren Lebensraum in der Felsenzone / Geröllzone und der Übergangszone.
Die zu den Mbuna zählenden Gattungen sind:
Gephyrochromis, Cynotilapia, Pseudotropheus, Labeotropheus, Cyathochromis, Genyochromis, Labidochromis, Melanochromis, Petrotilapia, Iodotropheus, Microchromis, Maylandia und Tropheops (als Untergattung zu Pseudotropheus).

2. Die zweite Gruppe bilden die so genannten Nicht-Mbuna Arten.


Aus dieser Gruppe kann man die Kaiserbuntbarsche der Gattung Aulononcara und die Utaka, dies sind die Copadichromisarten, als Untergruppen gesondert betrachten.
Die Nicht-Mbuna leben überwiegend in der Übergangszone und der Sandzone.
Die Utaka leben überwiegend in der Freiwasserzone, in der auch die ganz großen Cichlidenarten leben, die den Einheimischen als Speisefische dienen.
Die Cichliden aus dem Malawisee sind die farbigsten Süßwasser-Fische die von den Aquarianern gepflegt werden können. Diese Fische sind auch wegen ihrer Farbenvielfalt als "Süßwasserkorallenrifffisch" bekannt.

Cichliden können im Vergleich zu anderen Fischarten sehr alt werden.


Die Lebenserwartung beträgt, je nach Art, zwischen 6 bis 12 Jahre.