Viktorasee-Chichliden spielen in unseren Aquarien kaum eine Rolle.
Es werden kaum Tiere aus dem See importiert. Daher sind sie weitgehend unbekannt.
Im Handel sind kaum Fische aus dem Viktoriasee zu bekommen, und wenn, sind es teilweise Hybriden oder Arten mit Fantasienamen.
Oft kommen sie auch gar nicht aus dem Viktoriasee sondern aus anderen Seen der Region.
Im See gibt es einige hundert Arten von denen etwa sechzig Arten in Arquarien gepflegt werden.

Die größte Gruppe der Viktoria-Cichliden stellen die Mbipi. „Mbipi“ ist die Bezeichnung der Einheimischen auf Kisukuma für felsenbewohnende Cichliden und bedeutet die Dunklen.

Fortpflanzung

Die Tiere sind Maulbrüter. Das Weibchen nimmt nach der Eiablage die Eier ins Maul und brütet sie dort aus. Das Männchen beteiligt sich nicht an der Brutpflege (Mutterfamilie).

Das Viktorisee-Becken

Für ein Viktorisee-Becken ist ein Aquarium mit mindestens 200l besser jedoch 300 - 1000 Liter Wasser Voraussetzung, um eine "artgerechte" Pflege zu ermöglichen. Das Aquarium muss eine Temperatur zwischen 24°C und 26°C haben, wobei die Fische bei den höheren Werten ungleich lebhafter sind, jedoch auch mehr fressen und mehr Schadstoffe verursachen. Die Beleuchtung sollte um die 12 Stunden liegen und idealerweise im warmweißen Bereich liegen, da dies der Sonneneinstrahlung des Viktorisees am nächsten kommt.